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Zapala & San Martin de los Andes 2006 

Das MWP unterstützt Klaus Ohlmann und die Fliegerkameraden in SM mit aktuellen Wellenvorhersagen

 

 

+++ NEWS +++

18.12.2006 Geschwindigkeitsweltrekord von Klaus Ohlmann

Speed over a triangular course of 100 km : 289.7 km/h

16.12.2006 Geschwindigkeitsweltrekord von Klaus Ohlmann

Speed over an out-and-return course of 500 km : 275.8 km/h

Quelle: FAI

13.12.2006 Flight report- Karl Voetsch, San Martin de los Andes

Die lang erträumten Wind-Wetterlagen, die uns erlauben bei Sonnenaufgang zu starten und bis zum Sonnuntergang auf Strecke zu sein, wollen einfach nicht eintreffen. Nur ein einziges Mal in einem ganzen Monat hatten wir bisher Glück.
In der Regel ergeben sich jedoch immer wieder Wetterfenster von wenigen Stunden, die fantastische Genuss-Flüge in der näheren Umgebung erlauben. So wie diesen vor wenigen Tagen:
Erst um 16:30h ist uns der Aufstieg in die Welle gelungen. Wir fliegen los in Richtung Lanin. Dort erwartet uns die bekannte Welle mit 4m/s und wir steigen im "Fahrstuhl" bis auf 6700m. Der Ausblick ist grossartig.
In 45km Entfernung lockt uns der Villarica zu einem raschen Besuch. Wir zögern nicht lange und fliegen gegen den 75km/h starken Westwind an. Das kostet Höhe. Fast 2000m tiefer überfliegen wir mehrere Male den Krater, in dessen Tiefe rotglühende Lava brodelt. Ein unglaublicher Anblick, mitten im gletscherbedeckten Vulkankegel. Unsere Fotokapriolen kosten uns weitere 500m Höhe.
Der Rückflug ist einfach und schnell. Mit bestem Gleiten und einer "ground speed" von 200km/h erreichen wir wieder den Lanin, der sich gerade beim Überflug in 4000m aus den Wolken herausschält.
 

25.11.2006 Flight report- Karl Voetsch, San Martin de los Andes

Endlich hat uns die Wettervorhersage einen guten Wellenflugtag versprochen. Alle Piloten sind aufgeregt und erwarten gespannt den ersten grossen Flug dieser Saison.
4:00h: Wecken und Frühstück. Dann packen wir uns in entsprechende Kleidung ein, um Temperaturen von minus 30 Grad zu überstehen.
5:00h: Mit dem Blazer geht es los zum Flugplatz Chapelco, 20km von San Martin entfernt. Der leichte Nieselregen ist ein gutes Anzeichen für einen grossartigen Wellentag. 6:00h: Alles ist fertig. Wir starten kurz nach Sonnenaufgang. Dummerweise finden wir keine brauchbare Welle.
8:00h: Endlich, nachhartnäckigem Suchen, gelingt uns ein langsamer Aufstieg auf 4000m. Abflug In Richtung Süd. Je weiter wir fliegen, um so besser werden Wind und Welle.
Die schwierige Überquerung des Nahuel Huapi schaffen wir leicht. In schnellem Flug lassen wir El Maiten, Esquel und Tecka hinter uns. 390km südlich von Chapelco wenden wir und fliegen wieder zurück in Richtung Nord. In schnellem Flug folgen wir den gut gezeichneten Rotorbändern. Unglücklicherweise hat Chapelco einige Verkehrsflugzeuge und erlaubt uns nicht, ihre Kontrollzone zu überfliegen. Es bleibt uns nichts anderes übrig, als wieder in Richtung Süd zurückzufliegen. Der Flug ist einfach, durch die bereits bekannte Wellenstruktur.
20:00h: Nach 1400km landen wir in Chapelco.
Das war ein grossartiger Flugtag, ohne schwierige Flugsituationen, nicht zu kalt und mit hervorragender Sicht. Eine fantastische Sache!

Karl und Rudi
 


23.11.2006

1.500km  FAI-Weltrekord; report see QUO VADIS Website, [ OLC; FAI ]

copyright K.Ohlmann

Distance over a triangular course : 1556.3 km

On Thursday, November 23rd, Klaus takes advantage of the special weather conditions to try to beat a world record: the 1500km triangle. Starting at 6 am in Zapala, our new airfield, the rotors are just above the airfield but the sky is desperately dry. Klaus makes a departure in the second wave of the Catanlil Mountain and goes south to the first turning point in Esquel. They find good rotors and have no difficulty to come back quickly to the north, pushed by a slight south tendency. Once again, at Catanlil Mountain the Nimbus 4 climbs to the maximum before going across the pampa. With 250km/h ground speed, it goes fast but it still seems too long. Klaus makes the second turning point at 5300 m. Then starts the long and hard work to come back against the wind to the main waves. The out-landings are rare. At 1600 m in the middle of the pampa, it’s really time to find a lift. A meagre 2 meters per second becomes a 3 then 4 then 6,7,8 m/s… welcome into the wave ! They go up to 6000 m, it’s enough to join the first wave and continue their way north. The last turning point “Domuyo Volcano” is a little bit harder to reach and Klaus loses the speed task for a small tactical mistake. Our thoughts go out to our two Austrian friends and their families. The two Austrians passed away near the Caviahue Volcano last Sunday. Klaus dedicates his record to them.

 


[webcam San Martin]

 

 [Berichte aus 2005 + 2004/2003]